Die Preisträger

2016
Reinhard Strecker

2014
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

2012
Gerhart R. Baum
Bernd Wagner

2010
Prof. Dr. Dres. h.c.
Spiros Simitis

2008
Seyran Ates

2006
Dr. Heribert Prantl

2004
Dr. Hildegard Hamm-Brücher
Dr. Heinrich Hannover

2002
Margot von Renesse

2000
Barbara Just-Dahlmann
Dr. jur. Theo Rasehorn

1998
Dr. Burkhard Hirsch

1996
Otto Gritschneder
Wolfgang Ullmann

1994
Diether Posser

Die Arnold-Freymuth-Gesellschaft e.V

Die Arnold-Freymuth-Gesellschaft ist 1992 in der Rechtsform eines Vereins gegründet worden. Der Verein als vom Finanzamt Hamm unter der Nr. 322 104 8899 gemeinnützig anerkannt und unter VR 1173 im Vereinsregister des Amtsgerichts Hamm eingetragen.

 

Geschichte der Arnold-Freymuth-Gesellschaft e.V

Die Arnold-Freymuth-Gesellschaft ist 1992 in Hamm gegründet worden.

Die Gründung war eine Reaktion darauf, dass in Mölln, Solingen und Hoyerswerda die Schatten der Vergangenheit wieder zum Vorschein kamen.

Die Brandstiftungen und anderen fremdenfeindlichen Straftaten förderten die Einsicht, wie sehr Wegsehen moralisches Versagen ist und welche zerstörerischen Folgen es hervorruft.

Der Gesellschaft gehören bundesweit über 120 Personen, zumeist Juristen und Historiker, an.

Die Gesellschaft widmet sich der Juristischen Zeitgeschichte und verleiht alle zwei Jahre den Arnold-Freymuth-Preis an Personen, die Zivilcourage gezeigt und sich so um unseren demokratischen Rechtsstaat verdient gemacht haben.

Die bisherigen Preisträger und Preisträgerinnen waren Dr. Diether Posser (1994), Dr. Otto Gritschneder und Dr. Wolfgang Ullmann (1996), Dr. Burkhard Hirsch (1998), Dr. Theo Rasehorn und Barbara Just-Dahlmann (2000), Margot von Renesse (2002), Dr. Hildegard Hamm-Brücher und Dr. Heinrich Hannover (2004), Dr. Heribert Prantl (2006), Seyran Ates (2008), Prof. Dr. Dres. h.c. Spiros Simitis (2010) sowie Gerhart R. Baum und Bernd Wagner (2012).
Informationen zu den PreisträgerInnen finden Sie links.

Anders als in der Weimarer Republik ist unsere Justiz fest in der Demokratie verwurzelt ist. Das haben wir auch den Preisträgern zu danken. Auch wenn persönlicher Mut von Nöten war, haben sie sich nicht gescheut, Defizite öffentlich zu kritisieren. Sie haben sich für die Reform von Recht und Justiz engagiert. Dazu will die Arnold-Freymuth-Gesellschaft in Erinnerung an ihren Namensgeber auch künftig ermutigen.

 

Beitrittserklärung zum Download und direktem Ausdrucken.